Fachärztliche Betreuung für SRK-Delegierte

Dienstag, 29. August 2017, 13:44 Uhr
Eiskunstläuferin Sarah Meier als SRK-Botschafterin in Malawi

Eiskunstläuferin Sarah Meier als SRK-Botschafterin in Malawi (© Reto Nägeli / SRK)

Die Universitätsklinik für Infektiologie übernimmt die fachärztliche Betreuung der  Delegierten und Botschafter des Schweizerischen Roten Kreuzes (SRK). Die Delegierten werden vor und nach ihrem Ausland-Einsatz am Inselspital untersucht und beraten.  

Zwischen 40 und 100 Personen pro Jahr werden künftig in der Universitätsklinik für Infektiologie des Inselspitals vor und nach ihrem Ausland-Einsatz betreut, sei es für eine reguläre Mission oder einen Notfall-Einsatz. Die Untersuchung vor der Abreise umfasst Abklärungen zum Gesundheitszustand, eine spezifische Beratung hinsichtlich der Krankheiten im Einsatzland und wenn nötig zusätzliche Impfungen. Sind die Delegierten zurück, werden gesundheitliche Probleme, die während des Einsatzes möglicherweise entstanden sind, abgeklärt und behandelt.

Gefragte Expertise
Die Zusammenarbeit mit dem SRK sei ein Zeichen des Vertrauens, das den Spezialisten der Infektiologie und der Arbeit, die sie leisten, entgegengebracht wird, so Prof. Dr. med. Hansjakob Furrer, Chefarzt und Klinikdirektor. „
Wir freuen uns, diesen Auftrag übernehmen zu können. Es bestätigt die gute Qualität und Expertise unserer Reise- und Tropenmedizin und stärkt unsere Rolle als Ausbildungsspital auch in diesem Fachbereich.“ Viele Mitglieder des Teams haben in typischen Einsatzländern des Roten Kreuzes gelebt oder gearbeitet und sind daher mit den grundsätzlichen Fragestellungen und spezifischen Anforderungen vertraut.

Die Mitarbeitenden der Klinik für Infektiologie, unter primärer Verantwortung von Dr. med. Cornelia Staehelin (FMH Infektiologie, Tropen und Reisemedizin), freuen sich, dass sie im Rahmen der Zusammenarbeit einen Beitrag leisten und die Arbeit des SKR unterstützen können.

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